Forschen & Entdecken im Zwergengarten Montfort

19.11.2025

Kinder sind von Natur aus kleine Forscher:innen! Sie probieren sich selbst aus, beobachten und entdecken – nicht, „um fertiges Wissen“ zu erwerben, sondern um die Welt zu begreifen. Unser Zwergengarten Montfort hat deshalb für das laufende Betreuungsjahr das Thema „Kleine Forscher:innen – große Entdeckungen“ gewählt. Das Team hat sogar eine eigene Forschungsecke eingerichtet. Ideal zum Erforschen! Warum Forschen & Entdecken wichtig ist? Wir haben die wichtigsten Gründe für dich zusammengefasst.

Neugier fördern

Kinder sind von Natur aus neugierig – sie wollen wissen, warum etwas passiert und wie die Welt funktioniert. 
Wenn sie frei forschen dürfen, lernen sie verschiedene 
wichtige Fähigkeiten:
 
❓ Selbst Fragen stellen 
❗ Nach Antworten suchen
👐 Offenheit
😊 Freude am Lernen
Eingang zur Forscherecke im Zwergengarten Montfort. (c) KibeV

Kognitive Entwicklung stärken

Beim Vergleichen, Beobachten und Ausprobieren entstehen erste Denkstrukturen. Z. B. Ursache und Wirkung: Ein Kind kippt Wasser aus und bemerkt „Jetzt ist der Becher leer“. So werden spielerisch Grundlagen für logisches Denken gelegt – ganz ohne Druck, aber mit großer Wirkung. Denn Forschen heißt: Denken mit allen Sinnen.

Sprache erweitern

Wenn Erwachsene die Handlungen der Kinder sprachlich begleiten (z. B. „Du schüttest das Wasser um“), verbinden sich Erleben und Sprache.  Dies 
  • erweitert den Wortschatz und 
  • stärkt das Verständnis für Zusammenhänge.

Gelebte Beziehung

Forschen und Entdecken ist immer ein gemeinsamer Prozess. Wenn Erwachsene echtes Interesse zeigen, entsteht Nähe: Kinder fühlen sich gesehen, ernst genommen und sicher. Diese Beziehung ist die Basis für jedes Lernen – denn wer sich geborgen fühlt, kann frei denken.

Kinder machen mit Pipetten und gefärbtem Wasser Farb-Misch-Experimente. (c) KibeV

Selbstvertrauen & Eigenständigkeit

Beim Forschen erleben Kinder sich als kompetent: 
Sie probieren, scheitern, entdecken Neues. Dabei 
merken sie, was sie alles können. Viele „Aha“-Momente
fördern die Entwicklung der Kinder auf vielschichtige 
Weise und sorgen dafür, dass sie sich wichtige 
Fähigkeiten aneignen:
 
💪 Selbstvertrauen und Mut
🔎 Neugier
☝️ Eigenständigkeit
🛡️ Resilienz
🧠 Durchhaltevermögen & Konzentration

Tipps für Erziehungsberechtigte

Erziehungsberechtigte können diese Haltung zu Hause leicht aufgreifen:
 
🧑‍🍳 Alltag nutzen:
Kochen riechen, fühlen, vergleichen, …
 
🗨️ Worte geben:
Wahrnehmungen und Veränderungen benennen und so sprachlich begleiten.
 
🧪 Risikokompetenz fein dosieren:
Erlauben, was sicher, aber nicht steril ist – erst Erfahrung, dann Regel.
 
💤 Warten:
Offene Fragen stellen (“Was glaubst du passiert, wenn …?“) und einfach warten – 
Entdecken braucht Zeit
Farbmischexperiment im Glas. (c) KibeV

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