26.02.: „Erzähle ein Märchen“-Tag

26.02.2026

Heute ist der „Erzähle ein Märchen“-Tag. Man soll sich deshalb gegenseitig Märchen vorlesen oder erzählen. 

Zu diesem Tag haben wir ein Projekt aus unserer Ferienbetreuung in Thüringen, das wir gerne vorstellen möchten. Dort hat sich in den Semesterferien alles rund um das Thema Märchen gedreht.

Das Team hatte dazu ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt:

🤔 Quiz – wer kennt die Klassiker am besten?
🪆 Handpuppen‑Basteln – die Kinder fertigten eigene Figuren an.
💡 Eigene Märchen erfinden – Kreativität ohne Grenzen.
🎒 Ausflug ins Puppenhaus Habakuk (Bludenz) – Puppen hautnah erleben.
🎉 Faschingsfeier – Abschluss mit Kostümen und guter Laune.

Die Kinder sowie die Betreuer:innen hatten viel Freude.

 

Warum Märchen pädagogisch wertvoll sind?

Durch das Erzählen, Nachspielen und Weiterentwickeln von Märchen stärken Kinder zentrale Fähigkeiten:

💬 Sprachkompetenz
🌈 Kreativität 
🤝 Soziale Kompetenz

Gewalt, Moral & Rollenbilder – ein kritischer Blick

Viele klassische Märchen enthalten gewalttätige Elemente. Solche Szenen können zwar Spannung erzeugen, aber ebenso auch Angst auslösen oder ein verzerrtes Bild von Konfliktlösung vermitteln. Zudem transportieren viele Märchen überholte Rollenbilder: Mädchen als hübsche Prinzessinnen, Jungen als mutige Helden. 

 

Unser Fazit

Märchen können Spaß, Spannung und Lernen verbinden – vorausgesetzt, wir gehen bewusst mit ihren problematischen Aspekten um. Deshalb sollten die Geschichten immer aktiv begleitet werden, gewaltfreie Alternativen besprochen und Rollenklischees hinterfragt werden.

 

Unser Tipp

Wenn Kinder eigene Geschichten erfinden dürfen, können sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen, Heldinnen oder Helden aller Geschlechter und friedliche Lösungen einbauen.

Schnell gefunden: