Laut dem Charlotte-Bühler-Institut sollten digitale Geräte erst ab dem 3. Lebensjahr aktiv eingesetzt werden. Für 3- bis 6-Jährige wird eine tägliche Bildschirmzeit von maximal 30 Minuten empfohlen, stets interaktiv und in Begleitung eines Erwachsenen. Besonders wichtig ist dabei, dass Kinder bis zum Grundschulalter Schwierigkeiten haben, zwischen realen und erfundenen Inhalten zu unterscheiden.
Spielerisch Technik entdecken
Um Kinder im richtigen Umgang mit Medien zu unterstützen, bieten sich alternative, spielerische Ansätze an:
Rollenspiele mit alten Handys oder selbstgebastelten Fernsehern.
Activity Boards: Ein- und Ausschalten lernen, erste technische Logik erfassen.
Kreative Spiele wie Schattenspiele, Daumenkinos oder selbstgemachte Bilderbücher regen die Fantasie an und vermitteln gleichzeitig grundlegende technische Konzepte.
Auch kindgerechte Medien wie der Tiptoi-Stift oder die Tonie-Box bieten erste Berührungspunkte, ohne die Kinder zu überfordern.
Wichtig: Wir Erwachsene sind immer Vorbilder. Ein reflektierter Umgang mit digitalen Medien ist essenziell – sowohl für uns als auch für unsere Kinder!
Freepik.com